| Wallis - zwischen
Reben und ewigem Eis |
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Willy Auwärter, Uhingen-Nassach
Sicherlich eine der
gewaltigsten und eindrücklichsten Landschaften der gesamten Alpen wird in
diesem Vortrag vorgestellt. Die Gegensätze könnten nicht größer sein. Unten
im Rhonetal brütende Hitze, Weinbau, Aprikosen und andere Früchte und rund
um Zermatt auf engstem Raum die Fels- und Gletscherregionen der
Viertausender mit den klingenden Namen wie Nadelhorn, Dom, Allalinhorn,
Monte Rosa, Lyskamm, Weißhorn und natürlich der Berg der Berge das
Matterhorn. Aber außer den hochalpinen Unternehmungen auf diese Gipfel
bietet das Wallis unglaublich schöne Höhenwanderungen im Angesicht dieser
großartigen gegensätzlichen Landschaft.
Nach der Fahrt durch den
Lötschbergtunnel erwartet uns zunächst das Lötschental, wo wir auf
urwüchsige Dörfer treffen und die Herrgottsgrenadiere bei ihrem Aufmarsch
erleben. Beim wunderbaren Lötschentaler Höhenweg ist es das Flair der
Alpdörfer und immer wieder der Blick zum fast 4000 Meter hohen Bietschhorn,
das uns in seinen Bann zieht.
Seit 1997 verläuft zwischen Grächen und Zermatt der Europaweg, der seinem Namen alle Ehre macht und ein Höhenweg der Superlative ist. Während im vorderen und mittleren Teil das Walliser Weißhorn die Landschaftsszenerie beherrscht, ist es im letzten Teilabschnitt natürlich das Matterhorn das den Wanderer
immer
wieder in seinen Bann zieht.
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